Sagittarius A: Das Zentrum der Milchstraße

„Der Weltraum! Unendliche Weiten…“

Kennt ihr ihn, diesen Ausspruch? Ja, richtig, es ist die Intro zu Raumschiff Enterprise.

Wenn wir in einer klaren Nacht den Sternenhimmel betrachten, dann meinen wir, sie zu sehen, diese endlosen Weiten. Ferne Galaxien, weit entfernte Sterne, all das ist dort oben zu erkennen. So denken wir…

Hmm, ich muß euch da leider enttäuschen. Was dort oben so fröhlich vor sich hin blinkt, sind keine endlosen Weiten. Es sind fast alles Sterne unserer Milchstraße. Und die hat einen Durchmesser von gerade mal 120.000 Lichtjahren. Ein Katzensprung für Captain Kirk und seine Mannschaft.

Das am weitesten entfernte Objekt, das wir ohne optische Hilfsmittel sehen können, ist der Andromedanebel, einer unserer galaktischen Nachbarn. Seine Entfernung von unserer Mutter Erde beträgt 2,5 Millionen Lichtjahre. Für ein anständiges Raumschiff eine Reise von nicht einmal einem Monat.

Essig also mit den endlosen Weiten. Bleiben wir in der Heimat, in der Milchstraße.

Die Milchstraße ist eine Balkenspiralgalaxie. Und unsere Erde befindet sich irgendwo außen in einem Spiralarm. Das was wir als helles Band am Nachthimmel sehen können, ist der Blick seitlich auf diese große Spirale.

Im Zentrum der Milchstraße vermutet man ein supermassereiches schwarzes Loch. Man hat dieser Röntgenquelle den Namen Sagittarius A gegeben.

Das Zentrum unserer Milchstraße befindet sich im Sternbild Schütze.

Sagittarius A
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