Fische (Sternbild)

Sternbild Fische

Bezeichnungen
Fische:     Lat.  Pisces       Gen. Piscium       Kürzel  Psc
Günstigste Beobachtungsmonate
Fische:       9 10 11 12
Sternenkarte
Sternbild Fische
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Beschreibung

Sternbild Fische

So groß das Sternbild Fische auch ist, so unauffällig ist es. Naja, gegen dunkle Sterne hilft auch keine Taschenlampe. Es erfordert schon etwas Konzentration, das Sternbild Fische zu erkennen.

Das Sternbild Fische soll Aphrodite und Eros darstellen, die in Gestalt von Fischen vor Typhon fliehen.

Ich merke mir das Sternbild anders:

Ich sehe in dem Sternbild Fische zwei riesige Fischschwärme, einer rund, der andere dreieckförmig. diese Fische haben einen Keil gebildet in Richtung Walfisch. Sie wollen den Walfisch vertreiben, der immer wieder versucht, zwischen ihnen durchzuschwimmen, um zur Königstochter Andromeda zu gelangen. Ich seh schon, der Walfisch wird keinen Erfolg haben. Zu geordnet ist die Abwehrformation der Fische. Er wird auf das Menschenopfer verzichten müssen, das man ihm angeboten hat.

Sternbild Fische Details
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Die Geschichte

Hesiod: Die Entstehung der Welt

Die griechische Mythologie ist ein unendlicher Quell für Götter- und Heldensagen. Das Wissen, das wir über diese Götter und Helden haben, stammt zu nicht geringen Teilen aus der Theogonie von Hesiod. Und auch Homer hat mit der Illias und der Odyssee seinen Beitrag dazu geleistet, diese Mythen lebendig werden zu lassen.

Hesiod beschrieb in der Theogonie die Entstehung der Welt und untrennbar damit verbunden die Entstehung der Götter. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Aus dem Chaos entstanden die ersten fünf Gottheiten, Gaia, Tartaros, Nyx, Erebos und Eros. Von ihnen stammten alle folgenden Götter ab.

Gaia ging mit ihrem Sohn Uranos eine Verbindung ein. Nachkommen waren unter anderem das Geschlecht der Titanen. Und zwei dieser Titanen, Kronos und seine Schwester Rhea, waren die Eltern von Zeus.

Zeus und vier seiner Geschwister (Hera, Hestia, Demeter und Poseidon) wohnten im Olymp. Dort waren auch die drei Kinder  die Zeus mit seiner Schwester Hera hatte, zu Hause (Hephaistos, Ares, Aphrodite). Zählt man nun noch Athene, Apollon, Artemis und Hermes dazu, die aus Seitensprüngen von Zeus stammten, hat man die 12 Olympischen Götter.

Eros

Mal was anderes. Habt ihr euch schon mal Gedanken über das Licht gemacht? Licht kann als elektromagnetische Welle definiert werden. Dann aber gibt es Situationen, in denen das Verhalten von Licht das eines Teilchens ist. Licht tritt also in zwei Formen auf.

Eros, der Gott der Liebe, kommt mir so vor wie das Licht. Er tritt auch in zwei Formen auf.

Einmal ist er platziert als eine der ursprünglichen Gottheiten, die direkt aus dem Chaos entstanden ist. Dann aber wird Eros als Kind der Aphrodite mit dem Kriegsgott Ares beschrieben. Ist schon interessant, was damals alles los war. Aber, um ehrlich zu sein, diesen alten griechischen Göttern, trau ich alles zu…

Und damit beginnt unsere Geschichte

Panik im Olymp

Aphrodite spielte mit ihrem Sohn Eros in dessen Kinderzimmer hoch oben im Olymp. Der Göttervater Zeus saß in seinem Schaukelstuhl und raucht Pfeife. Seine Frau Hera strickte an einer Winterjacke für den kleinen Eros. Es war eine wohltuende Ruhe, so kurz vor Weihnachten. Zeus überlegte gerade, was er dem kleinen Frechdachs zum Festtag schenken solle, als plötzlich ein eigenartiger Lärm zu hören war.

Zeus stand auf, zog den Rollo hoch und öffnete das Fenster. Was er sah, erschrak ihn fast zu Tode. Zwischen zwei Tannenbäumen, die Hera bereits mit bunten Christbaumkugeln geschmückt hatte, stürmte ein fürchterlich aussehendes Ungeheuer hervor. Brüllend kam das Ungeheuer, ein Riese mit hundert Drachenköpfen und ebenso viel Armen immer näher.

Die anderen Götter, waren in Panik geflohen. Und auch Hera war bereits verschwunden. Blieben noch Aphrodite, Eros und der Göttervater selber. Irgendetwas kam Zeus an den Ungeheuer bekannt vor. Er überlegte eine Weile und holte dann sein Handy hervor. Die Internetverbindung hier oben Im Olymp war nicht die Beste, Glasfaser war zwar versprochen, aber noch in weiter Ferne. Für eine kurze Suche würde die Leitung aber schon ausreichen.

Zeus stockte der Atem, als er das Suchergebnis sah. Der Name des Monsters war Typhon. Und der Auftrag von Typhon lautete, ihn zu entmachten.

Zeus sprang auf und öffnete die Tür zum Kinderzimmer: „Schnell, weg hier! Gleich wird der Teufel los sein!“

Aphrodite klemmte sich Eros unter den Arm und verließ fluchtartig das Haus. Sie rannte zu einem nahen Fluss und sprang hinein. Im kalten Wasser erinnerte sie sich an ihre göttliche Abstammung und verwandelte sich und ihren Sohn in Fische. Nicht weit von ihr hörte sie einen Widder ins Wasser plumpsen. Als das Tier auftauchte, erkannte sie, es war ihr Vater Zeus, der schimpfend mit den Hufen paddelte.

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