Luchs, Krebs und Zwillinge (Sternbilder)

Sternbilder Luchs, Krebs, Zwillinge

Bezeichnungen
Luchs:      lat. Lynx     Gen. Lyncis       Kürzel Lyn
Krebs:      lat. Cancer   Gen. Cancri       Kürzel CNC
Zwillinge:  lat. Gemini   Gen. Geminorum    Kürzel GEM
Günstigste Beobachtungsmonate
Luchs:        1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Krebs:        1 2 3                   12
Zwilllinge:   1 2 3                   12
Sternenkarte
Sternbild Luchs Krebs Zwillinge 1
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Beschreibungen

Sternbild Luchs

Der Luchs treibt sich in einer Gruppe von Sternbildern herum, die allesamt Fleischfresser sind:

Sternbild Luchs Einordnung
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Der Luchs (Lynx) „schlängelt“ sich als Kette von mehr oder weniger unauffälligen Sternen durchs Bild. Der hellste Stern ganz links, α Lyncis, hat gerade mal 3 mag. Nicht sehr imposant also.

Irgendwo zwischen dem Sternbild Großer Wagen (Großer Bär) und dem Sternbild Fuhrmann kann man den Luchs finden, wenn man auf Entdeckungsreise gehen will.

Sternbild Luchs Details
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Sternbild Krebs

Der Krebs (Cancer) ist, wie der Luchs, ebenfalls ein sehr unauffälliges Sternbild. Sein hellster Stern ist noch finsterer als der hellste Stern im Luchs. Man braucht also schon ein klein wenig Geduld, um das Sternbild zu entdecken. Am besten sucht man ungefähr in der Mitte zwischen dem Löwen und den Zwillingen.

Sternbild Krebs Details
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Sternbild Zwillinge

Das Sternbild Zwillinge bildet eine markante Figur am Sternenhimmel. Kastor und Pollux, die beiden Sterne, die die Köpfe der Zwillinge darstellen, sind auffällig.

Dennoch hat das Sternbild Zwillinge für mich ein großes Manko: Es fällt mir unheimlich schwer, es zu lokalisieren. Dabei ist es gar nicht einmal so schwer zu finden:

Es liegt zwischen den Sternbildern Kleiner Hund und Fuhrmann.

Keine Ahnung, warum ich mit diesem Sternbild auf Kriegsfuß stehe. Aber ich bin guter Hoffnung. Irgendwann werden wir wohl Frieden schließen, die beiden Zwillinge und ich.

Sternbild Zwillinge Details
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Die Geschichte

Freibier bei König Kepheus?

Es gibt Freibier in Äthiopien! Anders kann ich es mir nicht erklären, daß alle plötzlich in dieses Königreich wollen.

Bei Perseus kann ich es noch einsehen, denn er möchte Andromeda, die Tochter des Königshauses befreien.. Auch beim Fuhrmann kann ich es nachvollziehen. Er möchte von Perseus sein Entgeld haben, das dieser entweder vergessen hat, zu zahlen, oder tatsächlich unterschlagen hat.
Warum aber die Zwillinge dem Perseus und dem Fuhrmann hinterher rennen und warum die Wasserschlange ebenfalls in Richtung Äthiopien giert, das wissen wohl nur die Sterne.

Sternbild Zwillinge Freibier
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Leda und der Schwan

Kennt ihr das Bild „Leda“ von Michelangelo? Das Bild existiert im Original nicht mehr. Vielleicht haben sich die Sittenwächter drüber hergemacht. Denn dieses berühmte Gemälde zeigt Leda in unmissverständicher Liebespose mit einem Schwan. Fast schon ein Porno, den Michelangelo hier gemalt hat.
Leda war die Frau von Tyndareos, dem König von Sparta. Eines Nachts schlief sie mit ihrem Mann, wie es Ehegatten so tun und wurde schwanger. Mit der Verhütung lief es damals noch nicht so optimal.

Nun wollte es das Schicksal, daß sich der Göttervater Zeus in dieser Gegend befand und ein gewisses Bedürfnis verspürte. Diesem Bedürfnis hatte er schon so oft nachgegeben, warum sollte er es diesmal nicht auch wieder tun?

Zeus war, um nicht erkannt zu werden, in Gestalt eines Schwanes unterwegs. Er hatte schon viel von der Schönheit von Leda gehört und wollte sie haben, und sei es nur für eine Nacht. Er schwamm heran und spitzte vorsichtig durch das Fenster, das an den See grenzte. Da sah er sie liegen, unbekleidet, so als wolle sie ihn einladen zu einem Liebesabenteuer. Der Gatte von Leda war weggeritten, von da her bestand keine Gefahr einer Entdeckung.

Zeus schlich sich ins Haus und näherte sich der schlafenden Leda. Die schöne Frau, die von den leisen Tritten gerade aufwachen wollte, dachte, sie träume noch. In ihrem Traum näherte sich ihr ein Schwan und umschlang sie fest, so fest, wie es nur Liebende tun. Als Leda entgültig aufwachte, war der Traum verschunden und mit dem Traum der Schwan. Zeus hatte das Weite gesucht und war mit kraftvollen Flügelschlägen schon in Äthiopien angelangt.

Ging ganz schön wild zu, damals bei den Göttern, oder?
Aus diesem Kuddelmuddel gingen einige Kinder hervor. König Tyndareos war der Vater von Castor und Klytaimnestra, Zeus war der Vater von Polydeukes und von Helena.

Helena, die schöne Helena, heiratete Menelaos, der durch diese Heirat einmal König von Sparta werden sollte.
Klytaimnestra wurde die Gemahlin von Agamemnon, dem König von Mykene.
Und Castor und Polydeukes wurden als Sternbild in den Himmel versetzt. Seitdem bilden sie als Castor und Pollux die Kopfsterne im Sternbild Zwillinge.

Links

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